Belastende Fluchterfahrungen

thematisiert

12.12.2019 | Für viele Kinder bedeutet eine Flucht die absolute Entwurzelung aus vertrauten Familienstrukturen, Werte- und Normmustern. Manche Kinder und Jugendliche reagieren mit Entwicklungsrückschritten oder Verzögerungen, Trauma- folgestörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Die Mütter sprachen auch über ihre Erlebnisse und Ängste während der Flucht aus ihrem Heimatland. | Foto: Caritas Mitarbeiterinnen der Fachstelle psychosoziale Hilfen für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. informierten im Kooperationsprojekt der Fachstelle Frühe Hilfen mit dem Jobcenter Mayen-Koblenz „Willkommen in Deutschland“ in Polch über belastende Erfahrungen und Gefühle, denen besonders Kinder auf einer Flucht ausgesetzt sind. Anhand des Bilderbuches „Wasims Weste“ konnte den Eltern anschaulich gezeigt werden, was Kinder während einer Flucht erleben. Auch die Mütter thematisierten ihre Erlebnisse und Ängste, die sie während der Flucht aus ihrem Heimatland hatten. Eine junge Mutter aus Afghanistan erzählte eindringlich, wie sie versucht hat, ihren Kindern die Augen zuzuhalten, als sie sah, wie in einiger Entfernung ein Flüchtlingsboot sank und nach einiger Zeit nur noch Kleidungsstücke auf dem Wasser schwammen. Da Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien oft besonders belastet sind, bieten die Referentinnen Maria Zagaynova und Inga Machleit vom Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge seit einiger Zeit in Mayen therapeutische Spielgruppen für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren an. Im Projekt „Willkommen in Deutschland“ werden regelmäßig Veranstaltungen für Menschen, die nicht aus Deutschland kommen, organisiert. Die Mitarbeiterinnen der Fachstelle Frühe Hilfen möchten den Teilnehmerinnen die Möglichkeit geben, sich über ihre Erfahrungen in Deutschland auszutauschen und sich über die Möglichkeiten des Bildungssystems und die beruflichen Perspektiven zu informieren.

Belastende Fluchterfahrungen

thematisiert

12.12.2019 | Für viele Kinder bedeutet eine Flucht die absolute Entwurzelung aus ver- trauten Familienstrukturen, Werte- und Normmustern. Manche Kinder und Jugend- liche reagieren mit Entwicklungsrück- schritten oder Verzögerungen, Trauma- folgestörungen und Verhaltensauffällig- keiten. Die Mütter sprachen auch über ihre Erlebnisse und Ängste während der Flucht aus ihrem Heimatland. | Foto: Caritas Mitarbeiterinnen der Fachstelle psycho- soziale Hilfen für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. informierten im Kooperationsprojekt der Fachstelle Frühe Hilfen mit dem Jobcenter Mayen-Koblenz „Willkommen in Deutschland“ in Polch über belastende Erfahrungen und Gefühle, denen besonders Kinder auf einer Flucht ausgesetzt sind. Anhand des Bilderbuches „Wasims Weste“ konnte den Eltern anschaulich gezeigt werden, was Kinder während einer Flucht erleben. Auch die Mütter thematisierten ihre Erlebnisse und Ängste, die sie während der Flucht aus ihrem Heimatland hatten. Eine junge Mutter aus Afghanistan erzählte eindringlich, wie sie versucht hat, ihren Kindern die Augen zuzuhalten, als sie sah, wie in einiger Entfernung ein Flüchtlingsboot sank und nach einiger Zeit nur noch Kleidungsstücke auf dem Wasser schwammen. Da Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien oft besonders belastet sind, bieten die Referentinnen Maria Zagaynova und Inga Machleit vom Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge seit einiger Zeit in Mayen therapeutische Spielgruppen für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren an. Im Projekt „Willkommen in Deutschland“ werden regelmäßig Veranstaltungen für Menschen, die nicht aus Deutschland kommen, organisiert. Die Mitarbeiterinnen der Fachstelle Frühe Hilfen möchten den Teilnehmerinnen die Möglichkeit geben, sich über ihre Erfahrungen in Deutschland auszutauschen und sich über die Möglich- keiten des Bildungssystems und die beruflichen Perspektiven zu informieren.