Gesunde Familienkost

— Essen wie die „Großen“

Elterncafé Baar-Wanderath informierte junge Mütter zum

Thema Kinderernährung

6.6.2019 | An einem Tag im Frühling hatte das Elterncafé Baar-Wanderath zum Thema „Gesunde Familienkost“ mit Ernährungsberaterin Mechthild Hastenteufel von der AOK Mayen eingeladen, eine Veranstaltung der Fachstelle Frühe Hilfen. Dort erfuhren die Mütter, wie sie ihre Babys ab etwa dem zehnten Monat langsam an normale Familienkost gewöhnen können. Die meisten Kinder haben in dem Alter die ersten Zähne und können nun neben Milch- und Breinahrung gut etwas festere Nahrung kauen. Erfahrungsgemäß lieben Kinder das Essen in der Familie, denn es gibt viel Neues zu entdecken. Dass dabei anfangs auch schon mal gekleckert wird, gehört zum Essenlernen dazu. Das Kind kann nun lernen, selbstständig zu essen, auch wenn am Anfang vielleicht nur wenig von der Mahlzeit tatsächlich im Mund landen wird. „Lassen Sie ihr Kind experimentieren, das Essen anfassen, auch einmal matschen. Es wird Spaß daran haben und stolz darauf sein, wie die Großen essen zu können. Zeigen sie Geduld und unterstützen sie ihr Kind“, so die Ernährungs- beraterin. Aus den Milch- und Breimahlzeiten pro Tag werden ab der Familienkost- phase drei Hauptmahlzeiten, nämlich morgens, mittags und abends. Dazu gibt es zwei kleinere Zwischenmahlzeiten, ein zweites Frühstück und nachmittags eine weitere Zwischenmahlzeit. Was und welchem Mengen auf den Tisch kommen sollte, war ebenfalls von Mechthild Hastenteufel zu erfahren. Wichtig ist der Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei eine Portion einer geöffneten Kinderhand entspricht. Als Getränke eignen sich Leitungswasser, Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees sowie stark verdünnte Fruchtsäfte. Beim Brot sollten Vollkornbrote bevorzugt werden, weil diese mehr Vitamin B1, B2, B6, Ballaststoffe und Eisen enthalten. Auch wenn aller Anfang schwer ist, machte Ernährungsberaterin Mechthild Hastenteufel den Müttern Mut: „Das Kind kann nun ohne Bedenken morgens und abends ein Brot essen. Das Brot, in kleine Stücke geschnitten, kann es gut alleine essen. Versuchen sie immer wieder, ihr Kind an die festere Kost zu gewöhnen“. Für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr wurde im Elterncafé zu Michprodukten geraten, die das für den Knochenaufbau so wichtige Calcium enthalten. Auch sollten Eltern ganz auf gehärtete Pflanzenfette verzichten und stattdessen lieber zu pflanzlichem Öl greifen. Birgitt Loser-Hees und Christa Fröhlich von der Fachstelle Frühe Hilfen dankten Melanie Hastenteufel für die lockere Gesprächsrunde und die guten Tipps rund ums Thema Essen. Die Fachstelle Frühe Hilfen, eine Kooperation vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und von der Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld, bietet das Elterncafé in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Mayen an. Fragen zum Elterncafé beantworten: Birgitt Loser Hees Christa Fröhlich Fachstelle Frühe Hilfen Tel. 02651 — 98 69-105

Gesunde Familienkost

— Essen wie die „Großen“

Elterncafé Baar-Wanderath

informierte junge Mütter zum

Thema Kinderernährung

6.6.2019 | An einem Tag im Frühling hatte das Elterncafé Baar-Wanderath zum Thema „Gesunde Familienkost“ mit Ernährungs- beraterin Mechthild Hastenteufel von der AOK Mayen eingeladen, eine Veranstaltung der Fachstelle Frühe Hilfen. Dort erfuhren die Mütter, wie sie ihre Babys ab etwa dem zehnten Monat langsam an normale Familienkost gewöhnen können. Die meisten Kinder haben in dem Alter die ersten Zähne und können nun neben Milch- und Breinahrung gut etwas festere Nahrung kauen. Erfahrungsgemäß lieben Kinder das Essen in der Familie, denn es gibt viel Neues zu entdecken. Dass dabei anfangs auch schon mal gekleckert wird, gehört zum Essenlernen dazu. Das Kind kann nun lernen, selbstständig zu essen, auch wenn am Anfang vielleicht nur wenig von der Mahlzeit tatsächlich im Mund landen wird. „Lassen Sie ihr Kind experimentieren, das Essen anfassen, auch einmal matschen. Es wird Spaß daran haben und stolz darauf sein, wie die Großen essen zu können. Zeigen sie Geduld und unterstützen sie ihr Kind“, so die Ernährungsberaterin. Aus den Milch- und Breimahlzeiten pro Tag werden ab der Familienkostphase drei Hauptmahl- zeiten, nämlich morgens, mittags und abends. Dazu gibt es zwei kleinere Zwischen- mahlzeiten, ein zweites Frühstück und nach- mittags eine weitere Zwischenmahlzeit. Was und welchem Mengen auf den Tisch kommen sollte, war ebenfalls von Mechthild Hastenteufel zu erfahren. Wichtig ist der Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei eine Portion einer geöffneten Kinderhand entspricht. Als Getränke eignen sich Leitungswasser, Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees sowie stark verdünnte Fruchtsäfte. Beim Brot sollten Vollkornbrote bevorzugt werden, weil diese mehr Vitamin B1, B2, B6, Ballast- stoffe und Eisen enthalten. Auch wenn aller Anfang schwer ist, machte Ernährungs- beraterin Mechthild Hastenteufel den Müttern Mut: „Das Kind kann nun ohne Bedenken morgens und abends ein Brot essen. Das Brot, in kleine Stücke geschnitten, kann es gut alleine essen. Versuchen sie immer wieder, ihr Kind an die festere Kost zu gewöhnen“. Für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr wurde im Elterncafé zu Michprodukten geraten, die das für den Knochenaufbau so wichtige Calcium enthalten. Auch sollten Eltern ganz auf gehärtete Pflanzenfette verzichten und stattdessen lieber zu pflanzlichem Öl greifen. Birgitt Loser-Hees und Christa Fröhlich von der Fachstelle Frühe Hilfen dankten Melanie Hastenteufel für die lockere Gesprächsrunde und die guten Tipps rund ums Thema Essen. Die Fachstelle Frühe Hilfen, eine Kooperation vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und von der Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld, bietet das Elterncafé in Zusammen- arbeit mit der Familienbildungsstätte Mayen an. Fragen zum Elterncafé beantworten: Birgitt Loser Hees Christa Fröhlich Fachstelle Frühe Hilfen Tel. 02651 — 98 69-105