Wann empfiehlt sich eine Eltern-Kind-Kur

Caritas Andernach und Fachstelle Frühe Hilfen informierten

im Elterncafé Kirchwald

13.9.2018  |  Wann empfiehlt sich eine Mutter- oder Vater-Kind-Kur? Diese Frage wurde Anfang September beim Elterncafé in Kirchwald von Caritas-Mitarbeiterin Martina Prüm, Kurberatung des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Andernach, beantwortet. In ungezwungener Atmosphäre klärte Martina Prüm umfassend über die Möglich- keiten von Mutter/Vater-Kind-Kuren auf, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und bei welchen gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine Kurmaßnahme geeignet erscheint. Viele Mütter und Väter erleben ihren Alltag als fortwährende Herausforderung, Haushalt organisieren, Kinder erziehen, berufliche Anforderungen bewältigen: da fehlen dem Tag leicht Stunden, in denen aufgetankt werden kann. Die Caritas-Mitarbeiterin empfahl: „Wenn Sie das Gefühl haben: Ich komme gar nicht mehr zur Ruhe, fühle mich niedergeschlagen oder habe ständig Kopf- und Rückenschmerzen, sollten Sie über eine Mutter-Kind-Kur nachdenken.“ Alle vier Jahre – in besonderen Fällen auch früher – haben Mütter und Väter Anspruch auf diese dreiwöchige Auszeit, das ist im Sozialgesetzbuch fest- geschrieben. Voraussetzung dafür ist ein Attest vom Arzt und die Bewilligung der Krankenkasse. Kinder dürfen bis maximal 14 Jahre mitfahren, auch außerhalb der Ferien – viele Kliniken bieten Unterricht an. Im Gespräch erfuhren die Eltern auch, wer bei der Antragstellung helfen kann und welche Klinik die richtige ist. Unterstützung geben die Beratungsstellen der Wohl- fahrtsverbände, etwa die Kurberatung des Caritasverbandes in Andernach. Hier wird vom Antrag bei der Krankenkasse bis zur Kliniksuche beraten. Bei der Klinik- suche kommt es darauf an, was die Mutter oder der Vater sich wünscht und braucht. „Jede Klinik hat andere Schwerpunkte. Die Häuser stellen die Entlastung der Mutter oder des Vaters in den Mittelpunkt. Und die Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen sind exakt auf ganz bestimmte Krankheitsbilder und/oder spezielle Lebensumstände der Patienten zugeschnitten“, erläuterte Martina Prüm. Für die 21tägige Kur wird ein individueller Therapieplan erstellt: Nordic Walking beispielsweise am Morgen, Atemtherapie oder Erziehungsberatung am Vormittag, Gruppentherapie am Nachmittag. Währenddessen sind die Kinder in den Kinder- gruppen gut aufgehoben und werden pädagogisch betreut. Die Mütter und Väter im Elterncafé Kirchwald waren dankbar, so umfassend informiert worden zu sein. Für den einen oder anderen ergab sich noch die Gelegenheit, mit Martina Prüm persönliche Fragen zu klären oder die ersten Formalitäten für einen Kurantrag auszufüllen. „Die Aussicht auf Genehmigung ist in der Regel gut. Sollte eine Ablehnung aber doch einmal vorkommen, wird versucht, die Notwendigkeit für eine Kur zu begründen und es wird Widerspruch eingelegt. In den meisten Fällen hat der Widerspruch schließlich Erfolg“, so die Kursachbearbeiterin. Die kostenfreie Veranstaltung der Fachstelle Frühe Hilfe des Landkreises Mayen- Koblenz fand in Kooperation mit der Kurberatung der Caritas Andernach statt. Der Elterntreff der Fachstelle für Eltern und Kindern bis drei Jahre findet regelmäßig alle zwei Wochen immer mittwochs von 9:00 bis 11.00 Uhr im Gemeinderaum Kirchwald neben der Feuerwehr statt. Die nächsten Elterncafés werden mittwochs am 19. und 26. September 2018 von Birgitt Loser-Hees und Christa Fröhlich, Fachstelle Frühe Hilfen, in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Mayen angeboten.

Wann empfiehlt sich eine Eltern-

Kind-Kur

Caritas Andernach und Fach-

stelle Frühe Hilfen informierten

im Elterncafé Kirchwald

13.9.2018  |  Wann empfiehlt sich eine Mutter- oder Vater-Kind-Kur? Diese Frage wurde Anfang September beim Elterncafé in Kirchwald von Caritas-Mitarbeiterin Martina Prüm, Kurberatung des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Andernach, beantwortet. In ungezwungener Atmosphäre klärte Martina Prüm umfassend über die Möglich- keiten von Mutter/Vater-Kind-Kuren auf, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und bei welchen gesundheitlichen Beein- trächtigungen eine Kurmaßnahme geeignet erscheint. Viele Mütter und Väter erleben ihren Alltag als fortwährende Heraus- forderung, Haushalt organisieren, Kinder erziehen, berufliche Anforderungen bewältigen: da fehlen dem Tag leicht Stunden, in denen aufgetankt werden kann. Die Caritas-Mitarbeiterin empfahl: „Wenn Sie das Gefühl haben: Ich komme gar nicht mehr zur Ruhe, fühle mich niedergeschlagen oder habe ständig Kopf- und Rücken- schmerzen, sollten Sie über eine Mutter- Kind-Kur nachdenken.“ Alle vier Jahre – in besonderen Fällen auch früher – haben Mütter und Väter Anspruch auf diese dreiwöchige Auszeit, das ist im Sozialgesetzbuch festgeschrieben. Voraus- setzung dafür ist ein Attest vom Arzt und die Bewilligung der Krankenkasse. Kinder dürfen bis maximal 14 Jahre mitfahren, auch außer- halb der Ferien – viele Kliniken bieten Unter- richt an. Im Gespräch erfuhren die Eltern auch, wer bei der Antragstellung helfen kann und welche Klinik die richtige ist. Unterstützung geben die Beratungsstellen der Wohlfahrts- verbände, etwa die Kurberatung des Caritas- verbandes in Andernach. Hier wird vom Antrag bei der Krankenkasse bis zur Klinik- suche beraten. Bei der Kliniksuche kommt es darauf an, was die Mutter oder der Vater sich wünscht und braucht. „Jede Klinik hat andere Schwerpunkte. Die Häuser stellen die Entlastung der Mutter oder des Vaters in den Mittelpunkt. Und die Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen sind exakt auf ganz bestimmte Krankheitsbilder und/oder spezielle Lebensumstände der Patienten zugeschnitten“, erläuterte Martina Prüm. Für die 21tägige Kur wird ein individueller Therapieplan erstellt: Nordic Walking beispielsweise am Morgen, Atemtherapie oder Erziehungsberatung am Vormittag, Gruppentherapie am Nachmittag. Während- dessen sind die Kinder in den Kindergruppen gut aufgehoben und werden pädagogisch betreut. Die Mütter und Väter im Elterncafé Kirchwald waren dankbar, so umfassend informiert worden zu sein. Für den einen oder anderen ergab sich noch die Gelegenheit, mit Martina Prüm persönliche Fragen zu klären oder die ersten Formalitäten für einen Kurantrag auszufüllen. „Die Aussicht auf Genehmigung ist in der Regel gut. Sollte eine Ablehnung aber doch einmal vorkommen, wird versucht, die Notwendigkeit für eine Kur zu begründen und es wird Widerspruch eingelegt. In den meisten Fällen hat der Widerspruch schließlich Erfolg“, so die Kursach- bearbeiterin. Die kostenfreie Veranstaltung der Fachstelle Frühe Hilfe des Landkreises Mayen-Koblenz fand in Kooperation mit der Kurberatung der Caritas Andernach statt. Der Elterntreff der Fachstelle für Eltern und Kindern bis drei Jahre findet regelmäßig alle zwei Wochen immer mittwochs von 9:00 bis 11.00 Uhr im Gemeinderaum Kirchwald neben der Feuerwehr statt. Die nächsten Elterncafés werden mittwochs am 19. und 26. September 2018 von Birgitt Loser-Hees und Christa Fröhlich, Fachstelle Frühe Hilfen, in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Mayen angeboten.