Wann empfiehlt sich eine Kur?

Infoveranstaltung im Elterncafé Ochtendung gab jungen

Eltern Antworten

19.2.2018  |  Wann empfiehlt sich eine Mutter/Vater-Kind-Kur? Diese Frage beantwortete Anfang Februar Caritas-Mitarbeiterin Martina Prüm von der Kur- beratung der Caritas Andernach im Elterncafé Ochtendung, die in Andernach Kurberatung für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahre sowie für Kunden der Caritas-Familiendienste anbietet. In ungezwungener Atmosphäre informierte die Kursachbearbeiterin umfassend über die Möglichkeiten von Mutter/Vater-Kind-Kuren. Vorausgesetzt werden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die in einer Kurmaßnahme behandelt werden können. Martina Prüm: „Wenn Sie das Gefühl haben: Ich komme gar nicht mehr zur Ruhe, fühle mich niedergeschlagen oder habe ständig Kopf- und Rückenschmerzen, sollten Sie über eine Mutter-Kind-Kur nachdenken.“ Viele Mütter und Väter erleben den Alltag als fortwährende Herausforderung: Haushalt organisieren, Kinder erziehen, berufliche Anforderungen bewältigen, sodass vielfach dem Tag Stunden zum Auftanken fehlen. Alle vier Jahre – in besonderen Fällen auch früher – haben Mütter und Väter Anspruch auf diese dreiwöchige Auszeit, die im Sozialgesetzbuch festgeschrieben ist. Voraussetzt werden ein ärztliches Attest und die Bewilligung der Krankenkasse. Kinder bis maximal 14 Jahre dürfen mitfahren und das auch außerhalb der Ferien. So bieten viele Kliniken einen Unterricht an. Wer hilft den Müttern und Vätern beim Antrag und welche Klinik ist die richtige? Auch diese Fragen konnte die Referentin beantworten: „Unterstützung erhält man von den Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände, wie z.B. der Kurberatung der Caritas Andernach. Hier wird vom Antrag bei der Krankenkasse bis zur Kliniksuche beraten. Bei der Kliniksuche kommt es darauf an, was die Mutter oder der Vater sich wünscht – und braucht. Jedes Haus hat andere Schwerpunkte, viele Kliniken stellen die Entlastung der Mutter oder des Vaters in den Mittelpunkt und die Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen sind exakt auf ganz bestimmte Krankheitsbilder und/oder spezielle Lebensumstände der Patienten zugeschnitten.“ Zum Ablauf der Kur erklärte Martina Prüm, dass jede Mutter und jeder Vater zu Beginn einen individuellen Therapieplan erhält, sodass die 21 Tage gut gefüllt sind: Nordic Walking beispielsweise am Morgen, Atemtherapie oder Erziehungsberatung am Vormittag, Gruppentherapie am frühen Nachmittag. Währenddessen sind die Kinder in den Kindergruppen gut aufgehoben und werden pädagogisch betreut. Zum Ende des Elterncafés hatten interessierte Mütter noch Gelegenheit, der Caritas-Mitarbeiterin in Einzelgesprächen persönliche Fragen zu stellen oder mit ihr erste Formalitäten für einen Kurantrag auszufüllen. „Die Aussicht auf Genehmigung ist in der Regel gut. Sollte eine Ablehnung aber doch einmal vorkommen, versuchen wir, die Notwendigkeit einer Kur zu begründen und legen Widerspruch ein, der in den meisten Fällen schließlich Erfolg hat“, so Martina Prüm. Die kostenfreie Veranstaltung der Fachstelle Frühe Hilfe des Landkreises Mayen- Koblenz wurde in Kooperation mit der Kurberatung der Caritas Andernach und der Katholischen Familienbildungsstätte Mayen angeboten. Immer dienstags alle 14 Tage zwischen 9:00 bis 10:30 Uhr treffen sich Eltern mit ihren bis zu drei Jahre alten Kinder im Katholischen Pfarrheim von Ochtendung und haben die Möglichkeit, sich zu Fragen der Erziehung, Bildung, Betreuung und über pädagogische Themen auszutauschen oder einfach auch nur andere Eltern mit kleinen Kindern kennen zu lernen. Die nächsten Treffen werden am Dienstag, 20. Februar, 6. März sowie am 20. März 2018 von Kerstin Rötering und Doris Rauch, Fachstelle Frühe Hilfen, angeboten, ebenfalls in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Mayen. Kurberatung und -vermittlung: Martina Prüm  |  Caritas Andernach Telefon: 02632 – 25 02-24 pruem-m@caritas-andernach.de www.caritas-andernach.de

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Infoveranstaltung im Elterncafé

Ochtendung gab jungen Eltern

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19.2.2018  |  Wann empfiehlt sich eine Mutter/Vater-Kind-Kur? Diese Frage beantwortete Anfang Februar Caritas- Mitarbeiterin Martina Prüm von der Kur- beratung der Caritas Andernach im Elterncafé Ochtendung, die in Andernach Kurberatung für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahre sowie für Kunden der Caritas-Familiendienste anbietet. In ungezwungener Atmosphäre informierte die Kursachbearbeiterin umfassend über die Möglichkeiten von Mutter/Vater-Kind-Kuren. Vorausgesetzt werden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die in einer Kur- maßnahme behandelt werden können. Martina Prüm: „Wenn Sie das Gefühl haben: Ich komme gar nicht mehr zur Ruhe, fühle mich niedergeschlagen oder habe ständig Kopf- und Rückenschmerzen, sollten Sie über eine Mutter-Kind-Kur nachdenken.“ Viele Mütter und Väter erleben den Alltag als fortwährende Herausforderung: Haushalt organisieren, Kinder erziehen, berufliche Anforderungen bewältigen, sodass vielfach dem Tag Stunden zum Auftanken fehlen. Alle vier Jahre – in besonderen Fällen auch früher – haben Mütter und Väter Anspruch auf diese dreiwöchige Auszeit, die im Sozialgesetzbuch festgeschrieben ist. Voraussetzt werden ein ärztliches Attest und die Bewilligung der Krankenkasse. Kinder bis maximal 14 Jahre dürfen mitfahren und das auch außerhalb der Ferien. So bieten viele Kliniken einen Unterricht an. Wer hilft den Müttern und Vätern beim Antrag und welche Klinik ist die richtige? Auch diese Fragen konnte die Referentin beantworten: „Unterstützung erhält man von den Beratungsstellen der Wohlfahrts- verbände, wie z.B. der Kurberatung der Caritas Andernach. Hier wird vom Antrag bei der Krankenkasse bis zur Kliniksuche beraten. Bei der Kliniksuche kommt es darauf an, was die Mutter oder der Vater sich wünscht – und braucht. Jedes Haus hat andere Schwerpunkte, viele Kliniken stellen die Entlastung der Mutter oder des Vaters in den Mittelpunkt und die Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen sind exakt auf ganz bestimmte Krankheitsbilder und/oder spezielle Lebensumstände der Patienten zugeschnitten.“ Zum Ablauf der Kur erklärte Martina Prüm, dass jede Mutter und jeder Vater zu Beginn einen individuellen Therapieplan erhält, sodass die 21 Tage gut gefüllt sind: Nordic Walking beispielsweise am Morgen, Atemtherapie oder Erziehungs- beratung am Vormittag, Gruppentherapie am frühen Nachmittag. Währenddessen sind die Kinder in den Kindergruppen gut aufgehoben und werden pädagogisch betreut. Zum Ende des Elterncafés hatten interessierte Mütter noch Gelegenheit, der Caritas-Mitarbeiterin in Einzelgesprächen persönliche Fragen zu stellen oder mit ihr erste Formalitäten für einen Kurantrag auszufüllen. „Die Aussicht auf Genehmigung ist in der Regel gut. Sollte eine Ablehnung aber doch einmal vorkommen, versuchen wir, die Notwendigkeit einer Kur zu begründen und legen Widerspruch ein, der in den meisten Fällen schließlich Erfolg hat“, so Martina Prüm. Die kostenfreie Veranstaltung der Fachstelle Frühe Hilfe des Landkreises Mayen-Koblenz wurde in Kooperation mit der Kurberatung der Caritas Andernach und der Katholischen Familienbildungsstätte Mayen angeboten. Immer dienstags alle 14 Tage zwischen 9:00 bis 10:30 Uhr treffen sich Eltern mit ihren bis zu drei Jahre alten Kinder im Katholischen Pfarrheim von Ochtendung und haben die Möglichkeit, sich zu Fragen der Erziehung, Bildung, Betreuung und über pädagogische Themen auszutauschen oder einfach auch nur andere Eltern mit kleinen Kindern kennen zu lernen. Die nächsten Treffen werden am Dienstag, 20. Februar, 6. März sowie am 20. März 2018 von Kerstin Rötering und Doris Rauch, Fach- stelle Frühe Hilfen, angeboten, ebenfalls in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Mayen. Kurberatung und -vermittlung: Martina Prüm  |  Caritas Andernach Telefon: 02632 – 25 02-24 pruem-m@caritas-andernach.de www.caritas-andernach.de