Was tun, wenn mein Kind Fieber hat?

Kinderkrankenschwester Bettina Klasen besuchte Elternkurs

der Fachstelle Frühe Hilfen für junge arabisch sprechende

Frauen in Polch

16.11.2017  |  Seit Dezember 2016 treffen sich alle zwei Wochen junge Flüchtlings- mütter, die entweder noch schwanger sind oder erst vor kurzem entbunden haben, zu einem speziellen Elternkurs in der Außenstelle der Fachstelle Frühe Hilfen in Polch. Da die jungen Frauen überwiegend aus Syrien oder Eritrea kommen, wird der Kurs von Doris Rauch, einer arabisch sprechenden Dolmetscherin der Fachstelle, begleitet. Inhaltlich lehnen sich die Mitarbeiterinnen an die Inhalte des SAFE®-Programms an, das schon häufig von der Fachstelle Frühe Hilfen für Eltern durchgeführt wurde. In diesem zusätzlichen Angebot jedoch werden noch weitere Themen angesprochen, die für die Integration und ein gelingendes Aufwachsen in Deutschland von Bedeutung sind. „Fieber bei Kindern - Was tun?“, darum ging es Anfang November beim Elternkurs für junge arabisch sprechende Frauen mit ihren Kindern, der alle zwei Wochen angeboten wird. Die Referentin, Kinderkrankenschwester Bettina Klasen, erklärte den Eltern, wann man von Fieber spricht: Ursachen und Entstehung von Fieber und wie ein gewöhnlicher Fieberverlauf aussieht. Bei der Beobachtung des Kindes ist es wichtig zu wissen, dass die Körpertemperatur je nach Tageszeit schwanken kann und abends meist etwas höher ist als morgens. Dass ein Kind fiebert, zeigt sich an rein äußerlichen Merkmalen, wenn etwa sein Gesicht heiß und gerötet, die Haut aber blass ist und die Augen müde wirken. Manche Kinder werden auch schläfrig oder quengelig. Wichtig waren auch die Infos von Bettina Klasen, was die Eltern selbst bei Fieber zu Hause tun können. Die Temperatur sollte regelmäßig kontrolliert werden und auf ausreichende Bettruhe ist zu achten. Bei starker Beeinträchtigung des Kindes sollten fiebersenkende Mittel, also Zäpfen oder Saft, in Absprache mit dem Arzt verabreicht werden. Fiebernde Kinder brauchen besondere Zuwendung und Aufmerksamkeit. Die Dolmetscherin übersetzte alle Fragen der Frauen zu diesem Thema, sodass einige Unsicherheiten besprochen werden konnten. „Ich fühle mich jetzt viel sicherer, wenn mein Kind das nächste Mal fiebert“, so ein junge Mutter mit zwei kleinen Kindern. Im Elternkurs haben die Frauen die Möglichkeit, sich über Fragen der Gesundheit, Erziehung, Betreuung und Versorgung der Kinder, auszutauschen, um gut in Deutschland anzukommen. Dabei können die jungen Mütter neue Kontakte zu anderen Familien mit kleinen Kindern knüpfen und soziale Netzwerke aufbauen. Die Fachstelle Frühe Hilfen im Landkreis Mayen-Koblenz ist ein Kooperationsprojekt des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. und der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Maifeld. Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von Gabriele Teuner vom Netzwerk Kinderschutz / Kindergesundheit bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz in die Wege geleitet, konnte der unterstützende Elternkurs von der Fachstelle Frühe Hilfen realisiert werden.

Was tun, wenn mein Kind Fieber

hat?

Kinderkrankenschwester

Bettina Klasen besuchte

Elternkurs der Fachstelle Frühe

Hilfen für junge arabisch

sprechende Frauen in Polch

16.11.2017  |  Seit Dezember 2016 treffen sich alle zwei Wochen junge Flüchtlings- mütter, die entweder noch schwanger sind oder erst vor kurzem entbunden haben, zu einem speziellen Elternkurs in der Außen- stelle der Fachstelle Frühe Hilfen in Polch. Da die jungen Frauen überwiegend aus Syrien oder Eritrea kommen, wird der Kurs von Doris Rauch, einer arabisch sprechenden Dolmetscherin der Fachstelle, begleitet. Inhaltlich lehnen sich die Mitarbeiterinnen an die Inhalte des SAFE®-Programms an, das schon häufig von der Fachstelle Frühe Hilfen für Eltern durchgeführt wurde. In diesem zusätzlichen Angebot jedoch werden noch weitere Themen angesprochen, die für die Integration und ein gelingendes Aufwachsen in Deutschland von Bedeutung sind. „Fieber bei Kindern - Was tun?“, darum ging es Anfang November beim Elternkurs für junge arabisch sprechende Frauen mit ihren Kindern, der alle zwei Wochen angeboten wird. Die Referentin, Kinderkranken- schwester Bettina Klasen, erklärte den Eltern, wann man von Fieber spricht: Ursachen und Entstehung von Fieber und wie ein gewöhnlicher Fieberverlauf aussieht. Bei der Beobachtung des Kindes ist es wichtig zu wissen, dass die Körper- temperatur je nach Tageszeit schwanken kann und abends meist etwas höher ist als morgens. Dass ein Kind fiebert, zeigt sich an rein äußerlichen Merkmalen, wenn etwa sein Gesicht heiß und gerötet, die Haut aber blass ist und die Augen müde wirken. Manche Kinder werden auch schläfrig oder quengelig. Wichtig waren auch die Infos von Bettina Klasen, was die Eltern selbst bei Fieber zu Hause tun können. Die Temperatur sollte regelmäßig kontrolliert werden und auf ausreichende Bettruhe ist zu achten. Bei starker Beeinträchtigung des Kindes sollten fiebersenkende Mittel, also Zäpfen oder Saft, in Absprache mit dem Arzt verabreicht werden. Fiebernde Kinder brauchen be- sondere Zuwendung und Aufmerksamkeit. Die Dolmetscherin übersetzte alle Fragen der Frauen zu diesem Thema, sodass einige Unsicherheiten besprochen werden konnten. „Ich fühle mich jetzt viel sicherer, wenn mein Kind das nächste Mal fiebert“, so ein junge Mutter mit zwei kleinen Kindern. Im Elternkurs haben die Frauen die Möglich- keit, sich über Fragen der Gesundheit, Erziehung, Betreuung und Versorgung der Kinder, auszutauschen, um gut in Deutsch- land anzukommen. Dabei können die jungen Mütter neue Kontakte zu anderen Familien mit kleinen Kindern knüpfen und soziale Netzwerke aufbauen. Die Fachstelle Frühe Hilfen im Landkreis Mayen-Koblenz ist ein Kooperationsprojekt des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. und der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Maifeld. Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von Gabriele Teuner vom Netzwerk Kinderschutz / Kinder- gesundheit bei der Kreisverwaltung Mayen- Koblenz in die Wege geleitet, konnte der unterstützende Elternkurs von der Fachstelle Frühe Hilfen realisiert werden.